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16Jul

Am Sonntag in Harburg zur Abstimmung gehen

Aktuell wird in der Presse darüber berichtet, dass die bisherigen Briefwahlrückflüsse zum Volksentscheid sehr unterschiedliche Beteiligungsquoten erbracht haben. Demnach würden die Bezirke Harburg und Mitte das Beteiligungsschlusslicht bilden.
FDP-Landesvorsitzender Rolf Salo frohlockte bereits, dass die Elbvororte in der Beteiligung vorne liegen und offenbarte damit sein offensichtlich gestörtes Demokratieverständnis.
Nicht von ungefähr sind NPD und FDP die einzigen Parteien, die in Hamburg gegen die Schulreform agitieren.

Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob die Harburgerinnen und Harburger anderen die Entscheidung überlassen wollen, inwieweit zukünftig Chancengleichheit und Bildungsentwicklung in dieser Stadt durch die Schulreform vorangebracht werden oder ob weiterhin der Geldbeutel der Eltern entscheidender Faktor für die Schulentwicklung von Kindern sein soll.

Gerade der Bezirk Harburg wird massiv von der Schulreform profitieren, da hier im Verhältnis zu anderen Teilen Hamburgs mehr Menschen leben, die sozial benachteiligt sind und/oder mit Migrationshintergrund nicht optimal integriert werden können.
Deswegen haben sich in den vergangenen Monaten u.a. viele Eltern, Elternräte, Schüler, Lehrer und die in der Bürgerschaft vertretenen Parteien dafür engagiert, die Schulreform zu ermöglichen.

Der Bezirk Harburg soll mit dem Bildungs- und Gemeinschaftszentrum in Neugraben bzw. der Primarschule Quellmoor und dem Bürgerzentrum Feuervogel im Phoenixviertel zwei Primarschulen erhalten, die gerade für Neuwiedenthal, Neugraben und Harburg besonders wichtig sind. Auch die Schulen Am Falkenberg, Schnuckendrift, Grumbrechtstraße, Lange Striepen, Ohrnsweg und Weusthoffstraße gehören zu den Starterschulen.
In der Summe sind 1/3 aller neuen Primarschulen in unserem Bezirk.
Ich denke, diesen Aufbruch sollte man durch ein klares Votum der Harburgerinnen und Harburger unterstützen.
Am Sonntag kann dazu jeder mit seinem Abstimmungsvotum beitragen. Nein zur Vorlage der Volksinitiative und Ja zur einstimmig beschlossenen Vorlage der Bürgerschaft.

15Jul

Es tut sich was im Harburger Internet – Update 2

Die Harburger Anzeigen und Nachrichten haben ihre Internetseite han-online.de einer Art Frischzellenkur unterzogen. Redaktionelle Beiträge aus der Print-Ausgabe sind nun auch bebildert im Internet zu finden. Das sieht ganz gefällig aus und ist ein riesiger Fortschritt gegenüber der textlastigen Vorgängerversion, die schon arg in Richtung Web 0.1 ging.

Allerdings wurde der Weg der Modernisierung m.E. nicht konsequent umgesetzt. Videos? Lediglich Eigenwerbung bei YouTube. Diskussionsangebote oder eine Kommentarfunktion? Nicht vorhanden. Verknüpfung zu Sozialen Netzen? Es gibt einen Twitteraccount @harburger, der jedoch nur sporadisch genutzt wird. Sonst findet der Leser lediglich das Angebot einer Online-Umfrage, die sich mit einem mehr oder minder aktuellen Thema befasst. Derzeit will man wissen, ob Politiker einen guten Job machen. Nun ja, ….
Es bleibt zu hoffen, dass dies nur der erste Schritt ist.

Der Wettbewerb steht schon bereit. Neben der etablierten lokalen Plattform die-harburger.de hat sich mit harburg-aktuell.de ein neuer Anbieter etabliert. Andre Zand-Vakili, Polizeireporter für die WELT und verschiedene andere Publikationen, hat mit wirtschaftlicher Unterstützung durch Udo Stein (Architekt, Bauunternehmer, Vorsitzender Arbeitskreis Hamburger Süden der Handelskammer, Vorstand Wirtschaftsverein Hamburger Süden) eine neue News-Plattform geschaffen, die u.a. durch die Society-Berichterstattung von Johannes Jojo Tapken ergänzt wird.

Klarer Erfolgsfaktor ist die Schnelligkeit in der Berichterstattung. Während die Artikel der HAN in der Regel erst nach Erscheinen der Printausgabe freigeschaltet werden, sind aktuelle Ereignisse bei harburg-aktuell.de innerhalb kürzester Zeit im Netz.

Allerdings scheint auch bei den Machern von harburg-aktuell.de die Interaktivität von Netzinhalten zweitrangig zu sein. Es gibt zwar eine Facebookgruppe, deren letzter offizieller Eintrag allerdings vom 29. Juli 2009 stammt, also fast ein Jahr alt ist. Twitter findet sich überhaupt nicht im Angebot.
Stattdessen kann man eine Kommentarfunktion nutzen, die unregistrierten Nutzern alle Möglichkeiten lässt, sich weitestgehend anonym über Politiker, Justiz, Südländer, etc. auszulassen.

Beispielhaft kann hier vielleicht die Entwicklung in den USA sein. Um eine gewisse Diskussionskultur auf ihren Internetplattformen sicherzustellen gehen us-amerikanische Publikationen neue Wege.  Die Lokalzeitung “The Sun Chronicle” erwartet eine kostenpflichtige (einmalig 99 Cent) Registrierung, bevor man auf deren Plattform mitdiskutieren kann (siehe taz).
Der ebay-Gründer Pierre Omidyar verlang sogar einen monatlichen Obulus zwischen 99 Cent und 20 Dollar, wenn man auf CivilBeat aktiv werden will, das seinen Standort auf Hawaii hat.

Last but not least gibt es einen weiteren neuen Mitspieler im Harburger Internet. Die Party-Seite harburg-live.de von André Lenthe die in Zusammenarbeit mit Niels Kreller erstellt wurde. Beide kannte man bisher eher aus dem politischen Spektrum, wo sie sich bei der DKP/LINKE (Lenthe) bzw. den Jusos (Kreller)  betätigten. Umso überraschender ist  der neue Schwerpunkt der beiden, die auch journalistisch u.a. für taz und han aktiv sind.
Auf harburg-live.de sind Kommentare möglich und den obligatorischen Twitteraccount @harburglive gibt es auch. Man darf gespannt sein, ob das Projekt erfolgreich sein wird.

Ein Ärgernis ist weiterhin der Pay Wall der Harburger Rundschau (Regionalausgabe Abendblatt) im Internet. Einen Link erspare ich mir. Ich kann nicht nachvollziehen, nach welchen Kriterien dort Artikel mal lesbar sind und mal nicht. Gesteigert wird das Ganze dadurch, dass es zwar ein Ipad-App von abendblatt.de gibt, aber die Regionalausgaben dort aussen vor bleiben. Wenn sich dahinter eine Marketing-Strategie verbirgt, kann ich sie zumindest nicht verstehen.

Update 20.12 Uhr:

Auf zweite wichtige Alleinstellungsmerkmale von die-harburger.de möchte ich gerne noch hinweisen.

1. Eine funktionierende und vielfältige Community. Dort findet man literarische Perlen genauso wie Ausführungen zur Harburger Geschichte und bleibt auch nicht ohne nachdenkenswerte Kommentare zur Kommunalpolitik.

2. Unser grüner Bundestagsabgeordneter Manuel Sarrazin hat dort sein eigenes Blog in dem er sehr regelmäßig über den Berliner Alltag berichtet.

Wie konnte ich das nur vergessen……

Update 20.07.10:

Am 15.07.10 habe ich diesen Artikel veröffentlicht. Bereits einen Tag zuvor haben die HAN ihre Facebookseite ins Leben gerufen. Geht doch.

20Jun

Harburger Vogelschießen – Rede am Bissingdenkmal

HAN -Artikel v. 18.06.10

In der vergangenen Woche fand das traditionelle Harburger Vogelschießen auf dem Schwarzenberg statt. Die 1528 gegründete Harburger Schützengilde ist einer der ältesten Schützenvereine in Deutschland.  Am Donnerstag findet der Ausmarsch der Schützen und Gäste mit anschließendem Spargelessen im Festzelt statt. Neben dem 1. Patron der Schützengilde kommen üblicherweise der erste Bürgermeister  und der Bezirksamtsleiter zu Wort.

Nach dem Essen gibt es einen Rundgang zu den Denkmälern auf dem Schwarzenberg. Grumbrechtdenkmal, Friedenseiche und Bissingdenkmal. An letztgenanntem Denkmal durfte ich in diesem Jahr die Gedenkrede halten. Diese Aufgabe habe ich gerne übernommen und möchte nachfolgend den Redetext dokumentieren:

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08Jun

Koalition sichert Finanzierung des BGZ Neugraben

In den vergangenen Wochen wurde mehrfach über Finanzprobleme beim Bildungs- und Gemeinschaftszentrum Neugraben berichtet. Wie heute auch im Hauptausschuss bestätigt wurde, muss der Bezirk eine Deckungslücke von 1,2 Millionen Euro abdecken, damit am 7. Juli mit dem Bau des Projekts begonnen werden kann. Heute hat der Hauptausschuss der Bezirksversammlung mit den Stimmen der CDU/GAL-Koalition und bei Enthaltung der Opposition beschlossen, dass aus Mitteln der Bezirksversammlung 800.000 zur Verfügung gestellt werden, die neben 400.000 Euro aus dem Bezirksamt diese Lücke schliessen. Auch die grün geführte Stadtentwicklungsbehörde hat einen Geldbetrag zusätzlich zugesagt.

06Mai

Für eine bessere Schule

Heute wurde der Stimmzettel für den anstehenden Volksentscheid zur Schulreform veröffentlicht.

Wer sich am 18. Juli für eine bessere Schule in Hamburg entscheiden möchte, sollte so abstimmen:

Nähere Informationen lassen sich unter folgenden Internetadressen finden:

www.die-schulverbesserer.de

http://schulreform.hamburg.de/

http://www.proschulreformhh.de/

www.mitgeben.hamburg.de

03Mai

Freibad Neugraben – Badesaison 2010 eröffnet

Am vergangenen Sonntag habe ich an der Eröffnung des Freibads Neugraben teilgenommen. Seit 1996 wird das Schwimmbad durch den engagierten Einsatz des Trägers und der ehrenamtlichen Arbeit des Fördervereins getragen. Durch Mittel der Bezirksversammlung Harburg und mit der Unterstützung von teamarbeit.hamburg konnte das Budget in den vergangenen Jahren getragen werden, wobei es in 2009 zu Einschränkungen bei den Öffnungszeiten kam.

Seit diesem Jahr beteiligt sich die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt an der Finanzierung. Die Laufzeit der Förderung ist zunächst auf 3 Jahre befristet.

Hier ein paar Eindrücke von der Eröffnungsfeier:

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24Apr

Eindrucksvolle Demonstration

Mehr als 100.000 haben sich heute auf der Strecke zwischen Krümmel und Brunsbüttel versammelt und gegen ein Comeback der Atomkraft demonstriert. Die Pannenreaktoren in Norddeutschland sollen nicht wieder ans Netz gehen.
Die Harburger Grünen haben sich in der Hamburger Innenstadt im Bereich Rödingsmarkt/Willy-Brandt-Strasse in die Menschenkette eingereiht. Nachfolgend ein paar Fotoimpressionen aus diesem Abschnitt:

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21Apr

Menschenkette gegen Atomkraft

Am kommenden Samstag wird es unter dem Motto “KETTENreAKTION: Atomkraft abschalten!” die große Aktions- und Menschenkette zwischen den Atomkraftwerken Brunsbüttel und Krümmel und durch Hamburg geben. Zigtausende werden auf ca. 120 Kilometern ein starkes Zeichen für das Ende der Atomenergie und eine zukunftsfähige, ökologische Energiewende setzen.

Ich bin bei dieser Veranstaltung auch dabei und möchte mit dazu aufrufen, diese Aktion zu unterstützen. Die Harburger Grünen werden sich am 24. April ab/um 13.30 Uhr in Hamburg an der Ecke Rödingsmarkt/Willy-Brandt-Straße in die Kette einreihen und freuen sich über zahlreiche Unterstützung. 

Weitere Informationen finden sich auf dieser Seite:   www.anti-atom-kette.de

09Apr

re:publica 2010

Kommende Woche findet in Berlin wieder die re:publica statt, die Konferenz über Blogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft. Die Veranstalter erwarten 2500 Teilnehmer, die sich vom 14.04.-16.04.10 unter dem Schwerpunkt “nowhere” in über 120 Vorträgen, Workshops und Diskussionsrunden mit dem Schwerpunkt Echzeitweb beschäftigen werden. Wer noch kurzentschlossen nach Berlin reisen möchte, kann eines der knapp 200 Resttickets erwerben.

13Jan

Harley Days in Harburg nicht vorstellbar

Zu dem Vorschlag, die vom Hamburger Senat abgelehnten Harley Days 2010 im Harburger Binnenhafen statt finden zu lassen, äußert sich der Fraktionsvorsitzende der Harburger GAL-Fraktion, Ronald Preuß, sehr kritisch: „In Anbetracht des Lärmpegels, den 75.000 Biker und eine halbe Million Besucher verursachen, können wir uns nicht vorstellen, dass die Harley Days 2010 hier in Harburg statt finden.
Nicht ohne Grund gibt es auch schon ohne sie Bürgerinitiativen gegen Lärm in Harburg. Durch diese Großveranstaltung würde zu den vorhandenen Belastungen noch einer draufgesetzt. Das ist nicht im Interesse der Bürgerinnen und Bürger von Harburg, darum wird die GAL-Fraktion dazu nicht ihre Zustimmung erteilen.“

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