Benefiz-Spiel in der Scharfschen Schlucht

Pfingstmontag ist es wieder soweit. Die Marmstorfer Schützen treten gegen die Himmlischen Kicker zum Fussball-Duell an. Der Erlös geht an BROT für die Welt.
Ort: Sportplatz in der Scharfschen Schlucht
Termin: Pfingstmontag, 13.06.2011, 15 Uhr
Hier die Veranstaltungsankündigung:

Reitmaier soll, der Pastor will kassieren

Von links: Jens Wittkowski, Thomas von der Weppen, Sven Kleinschmidt, Claus Reitmaier

Da ist noch eine Rechnung offen zwischen Thomas von der Weppen (48), Pastor an der Marmstorfer Auferstehungskirche und Sven Kleinschmidt (39), dem amtierenden Marmstorfer Schützenkönig. In den bisherigen zwei Treffen zwischen den Himmlischen Kickern und den Spielern des SV Marmstorf haben die Schützen stets die Oberhand behalten und Kleinschmidt war im letzten Spiel sogar als Torschütze erfolgreich, während von der Weppen bisher leer ausging. Das soll sich diesmal ändern. „Die Drei ist eine heilige Zahl, aller guten Dinge sind drei und deshalb sind wir diesmal dran zu gewinnen“, predigt der Geistliche. Damit dieser Fall nicht eintritt, bereitet Jens Wittkowski (53) seine Schützenbrüder als Traner auf das Match vor. „Wir haben noch ein paar Patronen im Gürtel“, meint er. Wahrscheinlich denkt er an das Mitwirken von Claus Reitmaier (47).

Der ehemalige Bundesligaspieler (335 Einsätze), der danach als Torwarttrainer, auch beim HSV, tätig war, wohnt seit einiger Zeit in Marmstorf. Schon bei der Teichwette im Januar unterstützte er den Schützenverein. Jetzt soll er zwischen den Pfosten für einen sauberen Kasten sorgen.

Thomas von der Weppen macht folgende Rechnung auf: Reitmaier kassiert Tore, die Schützen eine Niederlage und wir kassieren für BROT für die Welt. Diese Organisation, für die die Himmlischen Kicker sich seit über 20 Jahren engagieren, wird auf jeden fall als Sieger aus dem Spiel hervorgehen, wenn auch der Ausgang auf dem Platz ungewiss ist. Konfirmanden werden während des Spiels, das keinen Eintritt kostet, mit Sammeldosen die Zuschauer um Spenden bitten. In Marmstorf kam so schon über 1000 Euro zusammen und insgesamt erschossen die „Himmlischen“ mehr als 120.000 Euro.

Weil der Rabenstein diesmal als Platz nicht genutzt werden kann, findet das Spiel dank der Unterstützung durch das Bezirksamt auf dem Sportplatz in der Scharfschen Schlucht statt. Durch die unmittelbare Nähe zur Sinstorfer Kirche erhoffen sich die Spieler himmlische Unterstützung. Anpfiff am Pfingstmontag (13.6.) ist um 15 Uhr

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Printmedien in Harburg verzeichnen deutliche Verluste

Die ivw hat die aktuellen Zahlen zur Entwicklung der Printverkaufszahlen im 1. Quartal 2011 veröffentlicht.
Insbesondere die Tageszeitungen im Süden Hamburgs müssen deutliche Verluste bei den verkauften Auflagen hinnehmen.
Die Harburger Anzeigen und Nachrichten (HAN) haben (Montag-Samstag) im Jahresvergleich einen Verlust von -9,93% verzeichnet. Der Einzelverkauf ist dabei besonders drastisch um 14,52% zurückgegangen während die Aboverkäufe “nur” mit -7,54% betroffen waren.
Vergleicht man die Zahlen mit dem Vorjahr, hat sich der Abwärtstrend deutlich verstärkt (01/2009-01/2010, Verkauf: -2,77%, Abo: -3,84%, Einzelverkauf: -10,19%).

Die Zahlen für die Harburger Rundschau (Hamburger Abendblatt) sind etwas besser, zeigen aber auch eine deutlich negative Entwicklung:
01/2010-01/2011
Verkauf: -7,18%, Abo: -3,80%, Einzelverkauf: -12,28%
Auch hier hat sich die Entwicklung deutlich verschlechtert.
Die Zahlen aus dem Vorjahr:
01/2009-01/2010
Verkauf: -0,78, Abo: -0,29%, Einzelverkauf: -3,15%

Wenn man das mit der Bergedorfer Zeitung vergleicht, die eine ähnliche Region bedient, kommt man doch sehr ins Grübeln:
01/2010-01/2011
Verkauf -2,78, Abo -1,38%

Bundesweit konnten sich lediglich die überregionalen Sonntagszeitungen dem negativen Trend bei den Verkaufszahlen entziehen. Allerdings ist feststellbar, dass die Entwicklung der Harburger Printmedien überdurchschnittlich negativ ist.
Näheres ist bei Meedia zu finden:
http://meedia.de/details-topstory/article/regionalzeitungen-verlieren-erneut-massiv_100034423.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=62&cHash=d6665da6f4c7884057b408eb07c944e4

http://meedia.de/details-topstory/article/zeitungs-ivw–fr–handelsblatt-brechen-ein_100034418.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=62&cHash=56441523b37ec7eac13827d0a27a6d3f

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Benefizkonzert im Audimax der TU Harburg – Update

Am 13.02. findet im Audimax 1 der TU Harburg ein Benefizkonzert zugunsten der Axis-Forschungsstiftung für Knochenkrebsforschung statt. Moderiert wird die Veranstaltung von der aus Presse, Funk und Fernsehen bekannten Bettina Tietjen.
Auftreten werden Gospel Train, Eddy Winkelmann, Funky Hats und die Wilhelmsburger Inseldeerns.
Der bekannte Künstler Toro und der nicht weniger bekannte Torwartveteran Rudi Kargus stiften je ein Bild für eine Versteigerung.
Karten sind für max. 12 Euro (zzgl. VVK-Gebühr) bei allen bekannten Vorverkaufsstellen und Ticketmaster erhältlich.
Update:
Karten gibt es in Harburg beim Ticketcenter bei Karstadt und im Phoenixcenter sowie in der Buchhandlung Stein.

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Frohe Festtage

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern von harburgblog.de ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start in das Jahr 2011.

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Mezzotinto kommt zurück

Harburger Binnenhafen Die alten Männer und das Mehr:
Harry Springer (Bürobote bei Kühne-Senf) und Andreas Göhring (25 Jahre Lokalreporter in Harburg) haben in den 80er-Jahren zusammen Fußball gespielt, die Literaturzeitschrift “Mezzotinto” herausgegeben und sich gestritten. Jetzt, am Ende ihrer beruflichen Karrieren, haben sie sich wieder vertragen. Und schon gibt es nach mehr als einem Jahrzehnt Pause eine neue Mezzotinto.

 Sie wird am Sonnabend, 23. Oktober, 19.30 Uhr, auf der Harburgerr Schlossinsel, Lotsestieg 6, in der Kaffeerösterei Fehling vorgestellt. Mit dabei: NDR-Reporter Werner Pfeifer (Binnenhafen-Lieder), Kunstbüro-Leiter Raimund Samson (Erinnerungen an die Kommune von Otto Mühl), Sängerin Sarah Spriestersbach (“Zombie” von den Cranberries), Schriftstehler Armin Sengbusch (Geschichten, Gedanken, Musik) und Wilhelm Zimmer & Kieran O’Driscoll (Musik).

 Eintritt: fünf Euro

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Schwerelos und Zeitlos

Seit einigen Wochen wird der Harburger Binnenhafen durch eine weitere gastronomische Innovation bereichert. Seitdem hat das Restaurant “Schwerelos und Zeitlos” seinen Betrieb im ehemaligen Palmspeicher aufgenommen. 
Hierzu ein kleiner Erlebnisbericht. Sonntagabend, in Hamburg, Harburg und dem südlichen Umland hat ein verregneter verkaufsoffener Sonntag sein Ende gefunden, herrscht im “Schwerelos und Zeitlos” noch Betriebsamkeit. Mehr als die Hälfte der Plätze sind belegt, vorwiegend jüngeres Publikum wird gesichtet.

Aufnahmen-203Im Eingangsbereich gibt es einen Empfang, wo jeder Gast zunächst eine Chipkarte für die Abrechnung der bestellten Speisen und Getränke erhält. Von dort werden wir an unseren Tisch geleitet. Bis zu 14 Personen können um einen Schienenhaltepunkt platziert werden.
Der “Kellner” erklärt uns als Neukunden zunächst den Touchscreen am Tisch, über den Speisen und Getränke bestellt werden. Aufnahmen-202Lediglich Heißgetränke werden von Menschen an den Tisch gebracht, alles andere wird über das Schienensystem zugestellt. Wir haben keine Probleme, uns innerhalb von maximal 6-7 Minuten unsere Bestellung zusammenzustellen und dann gespannt auf die Lieferung zu warten. Maximal 5-10 Minuten dauert es und die Getränke werden über das Schienensystem in Flaschen an den Tisch tranportiert. Aufnahmen-204 Nach relativ kurzer Wartezeit kommt auch das Essen, welches in Töpfen an den Tisch schwebt. Die Speisen kann man großteils in die Kategorie bürgerliche Hausmannskost einsortieren. Die Speisenzusammenstellung kann man sich auch im Internet anschauen. Die Angusrinderhüfte, die ich bestellt habe, ist schmackhaft und auch die Röstkartoffeln als Beilage auf den Punkt zubereitet.Aufnahmen-205  Knapp 40 Minuten nach Betreten des Restaurants haben wir gegessen und sind so satt, dass wir auf einen Nachtisch verzichten können. Auch das Preis-Leistungsverhältnis ist für das Angebot in Ordnung.

Fazit: Im “Schwerelos und Zeitlos” ist sicherlich nicht die Küche oder der Küchenchef der Star, sondern das Ambiente bietet ein interessantes gastronomisches Erlebnis, das auch uns dorthin gelockt hat. Früher hat man dem Palmspeicher einen gewissen Bahnhofshallencharme unterstellt. Eigentlich ist es geradezu genial und konsequent, die Räumlichkeiten nun mit einem Schienensystem zur Bedienung auszustatten. Wenn man demnächst auch ein gezapftes Bier bekommen kann, wäre ich vollständig begeistert.

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Hamburger Abendblatt nun auf dem Ipad für Abonnenten gratis

In der Ipad-App iKiosk kann man seit dem vergangenen Wochenende seine Abonnentendaten für das Hamburger Abendblatt eingeben. Damit erhalten die Abonnenten der Print-Ausgabe die kostenfreie Möglichkeit, auch auf dem Ipad das Abendblatt zu lesen.
Mitte August wurde mir in einer Mail angekündigt, dass es eine solche Lösung innerhalb von 6 Wochen geben würde und man hat Wort gehalten.

Leider beschränkt sich der Inhalt weiterhin auf die Hamburg-Ausgabe ohne Regionalteil.

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Kulturkran eingeweiht

Gestern Abend wurde der Kulturkran auf der Harburger Schlossinsel eingeweiht. Mit insgesamt mehr als 110.000 Euro aus öffentlicher Förderung und privaten Sponsorengeldern wurde der alte Hafenkran am Lotseplatz vollständig instandgesetzt, was insbesondere dem Engagement der Kulturwerkstatt zu verdanken ist.
Zu diesem Anlass konnten die Besucher dieser Veranstaltung dem Requiem an Krane von Michael Batz lauschen, das nicht nur akustisch sondern auch optisch sehr interessant in Szene gesetzt wurde.

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Der erste Grundstein auf der Schlossinsel ist gelegt

Camera Roll-167Heute erlebte Harburg ein besonderes Ereignis. Nach Jahren der politischen Diskussion, nach hinhaltendem Widerstand der Behörden, nach gebrochenen Versprechen und auch einem ersten gescheiterten Bauhvorhaben, war es heute auf der Schlossinsel endlich soweit. Der erste symbolische Grundstein wurde gelegt. Investor Frank Lorenz und die Provinzial wollen gemeinsam mehr als 160 Wohnungen in Eigentum und Miete auf der Schlossinsel errichten. Das Projekt wird unter dem Namen BalanceBay vermarktet, wozu es auch eine aufwändige Internetpräsenz gibt. Begleitet von freundlichen Worten des Bürgerschaftspräsidenten Lutz Mohaupt und moderiert von Judith Rakers wurde im Festzelt auf der Schlossinsel gefeiert.

Hier ein paar Bilder von diesem Ereignis.

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Harburg feiert hinter Gittern – Update

Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, wenn man ein “Herzlich Willkommen” mit dem Hinweis auf ein Verbot für Flaschen und Hunde verbindet. Das ist also das neue Außenmühlenfest. Harburg wird eingesperrt bzw. ausgesperrt, damit die Veranstalter am Ende einen ordentlichen Taler machen. Die Bezirksversammlung hatte beschlossen, dass es keine Einzäunung des Festes geben soll. Die Veranstalter haben ihre Festmeile dennoch vollständig eingezäunt. Wer das genehmigt hat wird nun zu klären sein. Ab 17 Uhr gibt es, wie mir die Polizei sagte, an den Zugängen Kontrollen eines privaten Ordnungsdienstes. Ein Kommentar, in dem sich gestern Abend Besucher auf harburg-aktuell.de darüber beschwerten, dass sie mit ihrem Dackel nicht auf das Gelände gelassen wurden, konnte man heute morgen nicht mehr finden. Ein interessanter Hinweis zum Selbstverständnis der Betreiber dieser Internetseite. Die Polizei berichtete mir von einigen Beschwerden über die Einzäunung.  Bei der Abnahme des Geländes durch Polizei und Feuerwehr hätten die Behörden zudem darauf bestanden, dass zusätzliche Notausgänge eingerichtet werden. Wenn der Weg zu einem solchen “Notausgang” allerdings durch Wagen verstellt ist, erscheint mir das Konzept doch sehr zweifelhaft zu sein. Weitere Kritikpunkte: Die einzige öffentliche Toilette an der Außenmühle wurde mit eingezäunt und ist damit für die Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich. An der Kreuzung Außenmühlendamm/Vinzenzweg gibt es keinen Ausgang, so dass man zum Weiterlaufen bis zum Schwimmbad genötigt wird. Will man zum Vinzenzweg zurück, muss man auf der Strasse laufen, da der Fussweg mit eingesperrt wurde. Mein Fazit: Die Einschränkungen für die Öffentlichkeit sind in dieser Form nicht akzeptabel.

Update 22.08.10:
Jetzt ist der Kommentar auf harburg-aktuell.de wieder lesbar.

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