Schwerelos und Zeitlos

Seit einigen Wochen wird der Harburger Binnenhafen durch eine weitere gastronomische Innovation bereichert. Seitdem hat das Restaurant “Schwerelos und Zeitlos” seinen Betrieb im ehemaligen Palmspeicher aufgenommen. 
Hierzu ein kleiner Erlebnisbericht. Sonntagabend, in Hamburg, Harburg und dem südlichen Umland hat ein verregneter verkaufsoffener Sonntag sein Ende gefunden, herrscht im “Schwerelos und Zeitlos” noch Betriebsamkeit. Mehr als die Hälfte der Plätze sind belegt, vorwiegend jüngeres Publikum wird gesichtet.

Aufnahmen-203Im Eingangsbereich gibt es einen Empfang, wo jeder Gast zunächst eine Chipkarte für die Abrechnung der bestellten Speisen und Getränke erhält. Von dort werden wir an unseren Tisch geleitet. Bis zu 14 Personen können um einen Schienenhaltepunkt platziert werden.
Der “Kellner” erklärt uns als Neukunden zunächst den Touchscreen am Tisch, über den Speisen und Getränke bestellt werden. Aufnahmen-202Lediglich Heißgetränke werden von Menschen an den Tisch gebracht, alles andere wird über das Schienensystem zugestellt. Wir haben keine Probleme, uns innerhalb von maximal 6-7 Minuten unsere Bestellung zusammenzustellen und dann gespannt auf die Lieferung zu warten. Maximal 5-10 Minuten dauert es und die Getränke werden über das Schienensystem in Flaschen an den Tisch tranportiert. Aufnahmen-204 Nach relativ kurzer Wartezeit kommt auch das Essen, welches in Töpfen an den Tisch schwebt. Die Speisen kann man großteils in die Kategorie bürgerliche Hausmannskost einsortieren. Die Speisenzusammenstellung kann man sich auch im Internet anschauen. Die Angusrinderhüfte, die ich bestellt habe, ist schmackhaft und auch die Röstkartoffeln als Beilage auf den Punkt zubereitet.Aufnahmen-205  Knapp 40 Minuten nach Betreten des Restaurants haben wir gegessen und sind so satt, dass wir auf einen Nachtisch verzichten können. Auch das Preis-Leistungsverhältnis ist für das Angebot in Ordnung.

Fazit: Im “Schwerelos und Zeitlos” ist sicherlich nicht die Küche oder der Küchenchef der Star, sondern das Ambiente bietet ein interessantes gastronomisches Erlebnis, das auch uns dorthin gelockt hat. Früher hat man dem Palmspeicher einen gewissen Bahnhofshallencharme unterstellt. Eigentlich ist es geradezu genial und konsequent, die Räumlichkeiten nun mit einem Schienensystem zur Bedienung auszustatten. Wenn man demnächst auch ein gezapftes Bier bekommen kann, wäre ich vollständig begeistert.

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