Printmedien in Harburg verzeichnen deutliche Verluste

Die ivw hat die aktuellen Zahlen zur Entwicklung der Printverkaufszahlen im 1. Quartal 2011 veröffentlicht.
Insbesondere die Tageszeitungen im Süden Hamburgs müssen deutliche Verluste bei den verkauften Auflagen hinnehmen.
Die Harburger Anzeigen und Nachrichten (HAN) haben (Montag-Samstag) im Jahresvergleich einen Verlust von -9,93% verzeichnet. Der Einzelverkauf ist dabei besonders drastisch um 14,52% zurückgegangen während die Aboverkäufe “nur” mit -7,54% betroffen waren.
Vergleicht man die Zahlen mit dem Vorjahr, hat sich der Abwärtstrend deutlich verstärkt (01/2009-01/2010, Verkauf: -2,77%, Abo: -3,84%, Einzelverkauf: -10,19%).

Die Zahlen für die Harburger Rundschau (Hamburger Abendblatt) sind etwas besser, zeigen aber auch eine deutlich negative Entwicklung:
01/2010-01/2011
Verkauf: -7,18%, Abo: -3,80%, Einzelverkauf: -12,28%
Auch hier hat sich die Entwicklung deutlich verschlechtert.
Die Zahlen aus dem Vorjahr:
01/2009-01/2010
Verkauf: -0,78, Abo: -0,29%, Einzelverkauf: -3,15%

Wenn man das mit der Bergedorfer Zeitung vergleicht, die eine ähnliche Region bedient, kommt man doch sehr ins Grübeln:
01/2010-01/2011
Verkauf -2,78, Abo -1,38%

Bundesweit konnten sich lediglich die überregionalen Sonntagszeitungen dem negativen Trend bei den Verkaufszahlen entziehen. Allerdings ist feststellbar, dass die Entwicklung der Harburger Printmedien überdurchschnittlich negativ ist.
Näheres ist bei Meedia zu finden:
http://meedia.de/details-topstory/article/regionalzeitungen-verlieren-erneut-massiv_100034423.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=62&cHash=d6665da6f4c7884057b408eb07c944e4

http://meedia.de/details-topstory/article/zeitungs-ivw–fr–handelsblatt-brechen-ein_100034418.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=62&cHash=56441523b37ec7eac13827d0a27a6d3f

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2 Antworten auf Printmedien in Harburg verzeichnen deutliche Verluste

  1. Andreas Göhring sagt:

    Du bis SEHR ins Grübeln gekommen? Was ist denn dabei herausgekommen?

  2. Ronald Preuß sagt:

    Offensichtlich scheint die Bergedorfer Zeitung deutlich besser mit den Veränderungen im Print-Bereich klar zu kommen, als die Harburger Tageszeitungen. Es würde sich sicherlich lohnen, dem genauer nach zu gehen.
    Die HAN haben vor einigen Monaten ihr Redaktionskonzept erheblich verändert und setzen jetzt, wenn ich es richtig verstanden habe, auf eine vertiefte Berichterstattung bei ausgewählten regionalen Themen statt einer breit angelegten Regionalberichterstattung.
    Angesichts der Verkaufs-/Aboentwicklung wird es doch sicher auch Diskussionen geben, ob das der richtige Weg ist, oder?

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